„Erst die Pflicht, dann die Kür!“
Prothetik leben ist Passion und Leidenschaft
Das Motto zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Veranstaltungstag des 15. Prothetik Symposiums in BerlinProthetik im Netzwerk zwischen Zahnmedizin, HNO, Implantatchirurgie und Zahntechnik zu leben, dies bewiesen die Referenten überzeugend durch ein innovationsgetriebenes Programm. Referententeams aus Praxis und Labor, Wissenschaft und Forschung, aber auch Referenten, die zum ersten Mal am Rednerpult standen, ergaben einen interessanten Mix unterschiedlichster Standpunkte zum Thema „Prothetik leben. Lösungen zwischen Pflicht und Kür“.
Eröffnet wurde das mit 500 Teilnehmern sehr gut besuchte Symposium von Friedhelm Klingenburg, dem Geschäftsführer der Merz Dental GmbH, und dem Quintessenz-Verlagsgeschäftsführer Christian Haase. Anlässlich des 15. Veranstaltungsjubiläums blickte Friedhelm Klingenburg stolz auf 5.400 Teilnehmer in 15 Jahren zurück. Mit einem Blumenstrauß wurde die 5.000 Besucherin dieses Jahr geehrt. Das Moderatorenduo Dr. Thomas Klinke, Universität Greifswald, und Martin J. Hauck, Merz Dental Marketingleiter, moderierte den Tag sympathisch, fachlich kompetent und mit einer gekonnten Prise Humor, gaben Impulse und regten zu Diskussionsbeiträgen an. Entstanden ist dadurch eine sympathisch ansprechende Atmosphäre zwischen den Vortragenden und dem Publikum, die sich bis zur Speaker’s Corner fortsetzte, an der die Teilnehmer Gelegenheit hatten, ihre persönlichen Fragen an die Referenten zu stellen.
Nach dem inhaltlich sehr abwechslungsreichen Symposium feierten 200 Teilnehmer im orientalischen Reich der Sinne, im Madi-Zelt, und ließen sich in den Orient entführen. Bei Schlangentanz, Feuerschlucken, Tuchakrobatik und Bauchtänzen wurde orientalisch getafelt und gefeiert. Eine gelungene Veranstaltung fand ihren fulminanten Abschluss.
Vormerken lohnt: Das 16. Prothetik Symposium findet am 01.12.2012 statt.
STATEMENTS
Zum 1. Mal dabei: ZTM Thomas Matern, Berlin
„Ich bin zum ersten Mal bei dem Symposium und bin begeistert von dem Mix an Vorträgen, die aus meiner Sicht sehr praxisorientiert sind und viele Anregungen gerade für den Laboralltag geben. Fasziniert hat mich Haristos Girinis mit seiner Leidenschaft und Liebe zu seinen außergewöhnlichen Arbeiten mit der roten Ästhetik. Und trotzdem spricht er von Zahntechniker zu Zahntechniker. Ein Wort noch zu Merz Dental, es ist eine tolle Organisation und das Unternehmen entwickelt klasse Zähne „Made in Germany“.“
ZT Bettina Fritsche und Trixi Wolf, Dental-Labor Gerlach, Husum
„Herausragend fand ich den Vortrag von ZT Michael Retzlaff, die Locator-Lösung werde ich am Montag sofort im Labor vorstellen, eine wirtschaftliche und praktische Lösung, die wir schnell umsetzen können.“ Bettina Fritsche.
„Eine gut initiierte Veranstaltung mit einer großen Vielfalt an Referaten. Hervorheben möchte ich den Vortrag von ZTM Wolfgang Bade über die vorgefertigten Veneers. Durch die entstandene Zeitersparnis haben wir als Zahntechniker mehr Zeit, uns um die rote Ästhetik à la Haristos Girinis zu kümmern.“, Trixi Wolf.
ZT Andreas Schuldt, Weiß & Schuldt Zahntechnik, Lübeck
„Neben den fachlichen Aspekten bei dem Symposium genieße ich den Austausch mit meinen Kollegen und den Referenten sowie die Kontaktpflege. Gerade die Einrichtung der Speaker´s Corner finde ich großartig, dort kann ich im persönlichen Gespräch alle meine Fragen platzieren.“
Prothetik leben - Lösungen zwischen Pflicht und Kür
Referenten und Themen
Schön in Schale. Arbeiten mit Veneers
ZTM Wolfgang Bade, Schwerin
Kunststoffzähne.
Besondere Indikationen erfordern beseondere Materialien.
Dipl.-Ing. Bogna Stawarczyk, Universität Zürich
PD Dr. Ralf Zimehl, Merz Dental GmbH
Intraorale Schienentherapie
ZT Julia Polz, Erlangen
200 Jahre nach Bunsen:
Digitales Modellieren in der Zahntechnik
Antonius Köster, Meschede
Perfekte Rot-Weiß Ästhetik
Dr. Thomas Schwenk, Nürnberg
Sichtbar natürlich und doch falsch.
Das Auge isst immer mit.
ZTM Haristos Girinis, Nagold
Das Team ist der prothetische Erfolg.
ZA Gert Fecht, Remels
ZTM Michael Ziemann, Siegen
Rund Praktisch Gut.
Die Locatorprothese
Dipl.-Ing. ZT Michael Retzlaff, Klütz
Nie wieder Schlappe.
Vorhersehbare Ergebnisse in der Totalprothetik
Dr. Thomas Perkuhn, Kiel
ZTM Thomas Holtz, Kiel
Teuer, nutzlos oder gar schädlich?
Über Risiken und Nebenwirkungen der
Prothesenreinigungstabletten für Zahnersatz,
Zahnarzt und Zahntechniker.
Dr. Felix Blankenstein, Charité Berlin