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FAQs artVeneer® & artConcept®

 

MINDESTWANDSTÄRKE
Welche Mindeststärke der artVeneer Verblendschalen ist einzuhalten, um die Farbstabilität zu gewährleisten?
Um die Farbstabilität zu gewährleisten, sollte die Schichtstärke der gesamten Verblendung 1,2 mm nicht unterschreiten.

FORMKORREKTUR UND REPARATUR
Sind Verblendungen aus artVeneer und artDentine reparaturfähig?

Ja, wenn diese auf PMMA-Basis wie das artDentine und artEnamel hergestellt sind.

Können Verblendungen aus artVeneer und den artConcept Komponenten mit Kompositematerial repariert werden?
Nein, im System ist kein entsprechender Haftvermittler enthalten. Die Reparatur und Ergänzung erfolgt mit den Systemkomponenten artVeneer und artConcept.

Ist es möglich, artVeneer Verblendschalen und Kunststoffzähne mit artDentine ohne sichtbare Mate-rialübergänge zu verbreitern, zu verlängern oder labial anzutragen?
Ja. Werden die angeschliffenen Kanten angestrahlt und mit artConnect benetzt, sind die Material-/Phasenübergänge nach der Politur nicht zu erkennen.

Können ponticförmige Zwischenglieder mit den artVeneer Verblendschalen  und dem artConcept hergestellt werden?
Ja, die Gestaltung des Pontics ist mit artDentine ist problemlos möglich.

VERARBEITEN
Wie groß darf der Umfang einer Arbeit sein, um diesen in einem Arbeitsgang mit artDentine herzustellen?
Im Sinne der klassischen Metallgerüstverblendung ist es empfehlenswert, in einem Arbeitsgang nicht mehr als vier artVeneer Verblendschalen mit artDentine zu hinterlegen. Klartext: Fertigstellung je Quadrant.

Wie werden bei geringem Platzangebot nahtlose zervikale Übergange zwischen Verblendschale und artDentine erzeugt?
Zuerst Länge und Rand der artVeneer Verblendschale anpassen.
Dann Verblendschale mit artVeneer WAX fixieren, Wachs antragen, v.a. labial die Ränder versäubern.
Es folgt Silikonvorwall
Anschließend vor dem Fertigstellen mit dem zahnfarbenen artConcept Kunststoff den zervikalen Rand der artVeneer von labial brechen, d.h. leicht anschleifen. In diesen Bereich fließt das artDentine, so dass nach dem Ausarbeiten und Polieren kein Übergang mehr zu erkennen ist.

Sollten die artVeneer Verblendschalen freihändig ohne Vorwall mit dem artConcept hinterlegt, befestigt werden?
Es ist möglich, aber nicht zu empfehlen, die Verblendschalen freihändig, ohne Vorwall zu hinterlegen/befestigen. Eine genaue Ausrichtung der Zahnachse ist nur bedingt möglich. Das ästhetische Erschei-nungsbild der Zahnachsen ist ohne Vorwallfixierung im Prinzip Glücksache. Besser ist es, mit einem Vorwall zur sicheren Achs- und Stellungsfixierung der Verblendschalen artVeneer zu arbeiten.

Müssen Retentionsperlen für einen besseren Haftverbund angebracht werden?
Retentionen sind grundsätzlich zu empfehlen, geeignete Perlengröße 0,4 mm. Anschließend sollten die Perlen beim Ausarbeiten des Gerüstes halbiert werden, um Platz für die Verblendung zu schaffen und einen wirksamen Unterschnitt zu gewährleisten.

Die Verblendschalen artVeneer erscheinen  im inzisalen Bereich manchmal so, als hätten sie einen quer verlaufenden Sprung. Verschwindet dieser, wenn mit artDentine hinterlegt wird?
Es handelt sich dabei lediglich um eine Lichtbrechung, verursacht durch die bis dahin verlaufende stabile inzisale Kante. Sie unterstützt gerade im Frontzahnbereich die Stabilität der Verblendung. Durch das Hinter-legen mit dem artDentine sind die palatinal liegenden inzisalen Kanten später nicht mehr sichtbar.

Stehen Schneide- und Transpamassen zur Verfügung?
Ja, insgesamt stehen vier Schmelzmassen und eine Transpamasse zur Verfügung.
Enamel 1: A1, B1, B2, C1
Enamel 2: A2, D2, D4, BL 1-4
Enamel 3: A3, B3, B4, C2, A4
Enamel 4: A3.5, C3, C3
TC – Transpa: Transparent mit leichter Trübung, zum Mischen, Verdünnen etc.
Die artEnamelmassen dienen zur individuellen Formanpassung sowie für die Individualisierung des optisch-ästhetischen Schmelzeffekts:

Wie ist vorzugehen, um an den artVeneer Verblendschalen so wenig wie möglich zu schleifen?
Rückwärtsplanung (auch Backward-Planning genannt), d.h. es werden zuerst die Zähne /  artVeneer aufge-stellt und mit Hilfe der Vorwalltechnik fixiert. Anschließend wird das Gerüst oder der Modellguss passend zu den Zähnen / artVeneer modelliert/gestaltet und fertig gestellt. Die Zahnaufstellung ist also fertig, bevor das Gerüst hergestellt wird (= Rückwärtsplanung / Backward-Planning), somit reduzieren sich auch Platzprobleme, die bei der Kunststoff-Fertigstellung wertvolle Zeit kosten.

Darf die Polymerisationszeit im Drucktopf verkürzt werden?
Nein und darf aus chemischer und materialtechnischer Sicht auf keinen Fall erfolgen, um eine korrekte Aushärtung, Restmonomergehalt etc. zu gewährleisten.
Auch eine Temperaturerhöhung ist nicht ratsam und könnte u. U. zu Siedeblasen führen. Bitte immer die angegebenen Werte in der Gebrauchsinformation beachten!

ISOLIEREN
Welche Isolierung  ist für das artConcept geeignet?

Es ist grundsätzlich eine Alginatisolierung zu verwenden, hierzu ist die PremEco Line Alginatisolierung geeignet.

HAFTVERBUND, OPAKER (zahn-, zahnhals- und gingivafarben)
Wie hoch/stark ist der Haftverbund zwischen dem Opaker artOpaque und dem Metallgerüst?
Nach ISO 10477 ist es erforderlich, dass der Haftverbund mind. 5 N/mm² beträgt. Der Haftverbund zwischen Metallgerüst und artOpaque betägt15 N/mm², somit 200% mehr als von der Norm gefordert.

Kann ein Opaker von einem anderen Hersteller verwendet werden?
Grundsätzlich ist dies möglich, solange nach der Gebrauchsanweisung des Opakers die Verarbeitung von PMMA gewährleistet für diesen Opaquer von dessen Hersteller angegeben ist. Dies kann u. U. zu Farbabweichungen führen, da Opaker anderer Hersteller mit gleicher Farbbezeichnung farblich teilweise deutlich voneinander abweichen. Das liegt daran, dass alle Systeme für sich aufeinander abgestimmt sind, wie auch das artConcept. Sollte aber eine große farbliche Übereinstimmung mit unserem Opaker vorhanden sein und die obigen Parameter stimmen, spricht nichts gegen eine Verwendung derselben. Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass eine Konformitätserklärung abgeben muss. Deshalb ist es nicht empfehlenswert, Materialien verschiedener Anbieter zu mischen. Dadurch erlischt zum einen der Gewährleistungsanspruch der Materialhersteller, zum anderen könnte im Regressfall auf Grund der von für diesen ZE abgegebenen Konformitätserklärung eine Nachweis- und damit auch eine Erklärungsnot zu Lasten des Leistungserbringers provoziert werden.

Können Zahnhälse individuell eingefärbt werden und gibt es hierzu eine spezielle Systemkomponente?
Ja. Einen lichthärtenden zahnhalsfarbenen Opaker, den artOpaque C (C = Cervikal) für die farbliche Zahn-halscharakterisierung der artVeneer Verblendschalen.

Womit können Metallgerüste zahnfleischfarben abgedeckt werden?
Mit artOpaque GUM, einem lichthärtenden gingivafarbenem Opaquer und Primer in einem = zahnfleischfar-ben Opakieren und Primen in einem. Die beiden Farben DARK und LIGHT können stufenlos miteinander gemischt werden und decken damit eine sehr breite gingivale Farbpalette ab.

Ist für den zahnfleischfarbenen Opaker artOpaque GUM ein separater Primer erforderlich?
Nein, der lichthärtende, zahnfleischfarbene Opaker enthält einen Primer. Opakieren und Primen geschieht in einem Arbeitsgang.

Können die artOpaque Opaker z.B. für Individualisierungen miteinander gemischt werden?
Ja, materialtechnisch sind die artConcept Opaker 01, 02 usw. kompatibel.

Der Opaker artOpaque ist lichthärtend. Ist hier auch die Verbindung zwischen Opaker und Dentin gewährleistet?
Es gibt Opaker, die sich sowohl mit Composite als auch mit PMMA optimal verbinden.
Die Komponenten von artConcept sind diesbezüglich aufeinander abgestimmt.

KOMBINATION MIT VERBLENDKOMPOSITESYSTEMEN
Ist es möglich, den Kunststoff auch mit Verbundmaterialien oder Verbundsystemen anderer Hersteller wie z.B. Rocatec zu verarbeiten?
Grundsätzlich ja, aber nicht empfehlenswert. Die Komponenten sind aufeinander abgestimmt. Da das Labor eine Konformitätserklärung abgeben muss, ist es nicht empfehlenswert, Materialien verschiedener Anbieter zu mischen. Dadurch erlischt zum einen der Gewährleistungsanspruch der Materialhersteller, zum anderen könnte im Regressfall auf Grund der von für diesen ZE abgegebenen Konformitätserklärung eine Nachweis- und damit auch eine Erklärungsnot zu Lasten des Leistungserbringers provoziert werden.

Kann der Connector eines Mitbewerbers verwendet werden?
Grundsätzlich ja, aber nicht empfehlenswert. Die Komponenten sind aufeinander abgestimmt. Da das Labor eine Konformitätserklärung abgeben muss, ist es nicht empfehlenswert, Materialien verschiedener Anbieter zu mischen. Dadurch erlischt zum einen der Gewährleistungsanspruch der Materialhersteller, zum anderen könnte im Regressfall auf Grund der von für diesen ZE abgegebenen Konformitätserklärung eine Nachweis- und damit auch eine Erklärungsnot zu Lasten des Leistungserbringers provoziert werden.

Kann artDentine auch an Zähnen von Mitbewerbern verwendet werden und ist dies auch haltbar?
Voraussetzung ist, dass diese Zähne die Verarbeitung von PMMA - Antragen, Verlängern etc. - chemisch ermöglichen, hierzu die Angaben des Zahnherstellers beachten oder von diesem erfragen.

Kann artDentine an Kompositeverblendungen angetragen werden?
Nein, im System ist kein entsprechender Haftvermittler enthalten.

Können die artDentine Pulver z.B. für Individualisierungen miteinander gemischt werden?
Ja, materialtechnisch sind die Dentinmassen kompatibel, d.h. mischbar.

PLAQUE- UND VERFÄRBUNGSSICHERHEIT
Wie sieht es mit Plaqueanfälligkeit aus?

Plaqueanfälligkeit ist hier im Gegensatz zu vielen lichthärtenden Verblendkomposites kein Thema. Das kennt jeder Anwender bereits durch die tägliche Beobachtung von PMMA Kunststoffzähnen und PMMA Prothesenkunststoffen. Hier kommt es im Regelfall nicht zu Plaqueablagerungen am Material.

Früher kam es bei zahnfarbenen PMMA Kunststoffen im Laufe der Tragezeit oft zu Verfärbungen. Wie sieht es hier bei artConcept aus?
Als lichthärtende Materialien eingeführt wurden, wurden noch tertiäre Amine bei zahnfarbenen PMMAs als Härter verwendet, die sich im Laufe der Zeit bräunlich verfärbten. Das ist z.T. bis heute so geblieben.
Bei der Entwicklung von artConcept wurde gleich auf das modernste Härtersystem auf Barbitursäure-Basis zurückgegriffen, das eine extrem hohe Farbbeständigkeit garantiert und auch gleichzeitig ein geringeres allergenes Potential enthält.


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