M-PRINT Splint

Okklusions- und Aufbissschienen

M-PRINT Splint

Okklusions- und Aufbissschienen

Biokompatibles, lichthärtendes Premiumharz auf Acrylatbasis für die additive Herstellung von Okklusions- und Aufbissschienen aller Art.

  • Medizinproduktklasse IIa
  • Unbegrenzte Tragedauer
  • Ready 2 Print - Kein Aufschütteln notwendig
  • Konzipiert für die wannenbasierte Photopolymerisation bei 385 nm Wellenlänge

Eigenschaften

  • Geprüfte Biokompatibilität gemäß EN ISO 10993-1
  • Geschmacksneutral, hoher Tragekomfort für hohe Patientenzufriedenheit
  • Medizinproduktklasse IIa - dauerhafter Verbleib im Mund
  • Hohe Präzision für perfekten Sitz
  • Farbstabil, dauerhaft klar
  • Dimensionsstabil
  • Leicht polierbar

Materialeigenschaften

Eigenschaft Wert Prüfnorm
Acrylatgemisch
Viskosität 825 ± 100 mPa·s ISO 3219 (23 °C, 5 - 100 s-1)
Endprodukt
Biegefestigkeit 70 ± 6 MPa ISO 20795-1
Biegemodul 1800 ± 200 MPa ISO 20795-1
Glaspunkt 93° C ISO 11357
Vickershärte 20 ± 1 HV0,2 ISO 6507-1*
*angelehnt

3D-Drucker

M-PRINT 3D-Druck Liquids sind grundsätzlich kompatibel mit DLP-Druckern mit bevorzugt 385 nm Wellenlänge. Für die genannten Drucker stehen Druckparameter oder Empfehlungen für Druckparameter* zur Verfügung.

rapidshape

  • D20+ 
  • D30+ 
  • D50+

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers. (Besuchen Sie rapidshape für weitere Informationen.)

Asiga

  • Pico
  • MAX
  • PRO
  • PRO 4K

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers. (Besuchen Sie Asiga für weitere Informationen.)

Straumann

  • PRO20
  • P30+
  • P50+

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers.

SHERA

  • SHERAprint 20 pro
  • SHERAprint 30
  • SHERAprint 50

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers.

W2P

  • SolFlex 163
  • SolFlex 350
  • SolFlex 363+
  • SolFlex 650
  • SolFlex 250 UHD
  • SolLab 370

Hier finden Sie die Druckparameter (Build Styles) der M-PRINT 3D-Druckmaterialien.

Carima

  • IMD

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers.

DEKEMA

  • trix print²

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers. (Besuchen Sie DEKEMA für weitere Informationen)

MiiCraft

  • Alpha 2K
  • Prime 110/150, Prime+

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers.

*Der Anwender ist für den Einsatz des Produktes selbst verantwortlich. Merz Dental übernimmt keine Haftung und / oder Gewährleistung bei der Verwendung von systemfremden und / oder nicht geprüften Komponenten sowie für fehlerhafte Ergebnisse, da der Hersteller keinen Einfluss auf die Verarbeitung hat. 

Anwendungen

  • Okklusions- / Aufbissschienen jeglicher Art

 

Post-Processing 

Das Post-Processing sollte umgehend nach der Beendigung des Druckes durchgeführt werden, um Risiken im Hinblick auf Verunreinigungen und ungewollte Polymerisation von noch auf der Oberfläche vorhandenem Material zu minimieren.

Prozessschritt Zeitaufwand (min)
1 Abtropfen der noch im Drucker befindlichen Konstruktion nach Abschluss des Druckprozesses. 10
2 Bauplattform entnehmen, Konstruktion entfernen und Supports vorsichtig abtrennen. 5
3 Konstruktion in einem geschlossenen Gefäß mit Reinigungsflüssigkeit wie z. B. M-PRINT Wash für 5 Minuten in einem Ultraschallbad reinigen. Hinweis: Konstruktion nicht in der Reinigungsflüssigkeit erhitzen und nicht länger in der Lösung lassen. 5
4 Druckobjekt mit einer Pinzette aus der Reinigungsflüssigkeit entnehmen, ggf. mit Druckluft abblasen, und trocknen lassen. Empfehlung: Trocknung der Konstruktion in einem Ofen bei 40 °C. Hinweis: Reste der alkoholischen Reinigungsflüssigkeit auf der Oberfläche führen zu einer weicheren und mitunter kratzempfindlichen Oberfläche nach dem Nachhärten. 30
5 Nachhärtung der Konstruktion im Lichthärtegerät Otoflash G171 mit 2 x 3000 Blitzen - die Konstruktion zwischen den beiden Zyklen wenden. Empfehlung: Verwendung der Stickstofffunktion (Schutzgas), da dies die Sauerstoffinhibierung minimiert und so zu verbesserten Oberflächen- und Materialeigenschaften führt. Herstellerangaben des Gerätes beachten. 8
6 Manuelle Nachbearbeitung, z. B. Versäuberung der Supports und Politur mit handelsüblichen rotierenden Instrumenten für die Kunststoffbearbeitung. Hinweis: Um Passungenauigkeiten nach der Polymerisation zu vermeiden, sollte während des Ausarbeitens und Polierens starke Wärmeentwicklung vermieden werden. Design-abhängig

Sortiment

Flasche à 1.000 g

Farbe:

  • clear

Konzipiert für die wannenbasierte Photopolymerisation bei 385 nm Wellenlänge