M-PRINT Surgical guide HT

Sterilisierbare Bohrschablonen

M-PRINT Surgical guide HT

Sterilisierbare Bohrschablonen

Biokompatibles, speziell auf sterilisierbare Bohrschablonen abgestimmtes, flüssiges, lichthärtendes Premiumharz auf Acrylatbasis für eine exakte Formgebung im Bereich der Bohrhülsen.

  • Medizinproduktklasse I
  • Ohne Füllstoffe & Pigmente
  • Ready 2 Print - Kein Aufschütteln notwendig
  • Konzipiert für die wannenbasierte Photopolymerisation bei 385 nm Wellenlänge

Eigenschaften

  • Geprüfte Biokompatibilität gemäß EN ISO 10993-1
  • Dimensionsstabil, für die exakte Positionierung und Fixierung der Bohrhülsen für das chirurgisch präzise und kontrollierte Einsetzen
  • Sehr gute Präzision und passgenau für die jeweiligen Knochen- und Weichgewebsverhältnisse
  • Verwindungssteif, für das chirurgisch präzise und sichere Einsetzen von Zahnimplantaten
  • Farbe spring-green zur visuellen Kontrolle im Arbeitsbereich
  • Hohe Steifigkeit, niedrige Verformung durch sehr hohes E-Modul
  • Leicht polierbar
  • Schleimhautverträglich
  • Dampfsterilisierbar bis 134 °C

Materialeigenschaften

Eigenschaft Wert Prüfnorm
Viskosität 650 ± 100 mPa·s ISO 3219
Biegefestigkeit 130 ± 5 MPa ISO 10477
Biegemodul 3150 ± 130 MPa ISO 10477*
*angelehnt

3D-Drucker

M-PRINT 3D-Druck Liquids sind grundsätzlich kompatibel mit DLP-Druckern mit bevorzugt 385 nm Wellenlänge. Für die genannten Drucker stehen Druckparameter oder Empfehlungen für Druckparameter* zur Verfügung.

Asiga

  • Pico
  • MAX
  • PRO
  • PRO 4K

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers. (Besuchen Sie Asiga für weitere Informationen.)

W2P

  • SolFlex 163
  • SolFlex 350
  • SolFlex 363+
  • SolFlex 650
  • SolFlex 250 UHD
  • SolLab 370

Hier finden Sie die Druckparameter (Build Styles) der M-PRINT 3D-Druckmaterialien.

Carima

  • IMD

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers.

DEKEMA

  • trix print²

Anycubic

  • Photon Mono X 6K

Empfehlungen für die Druckparameter sind im Downloadbereich zu finden.

Elegoo

  • Mars 4 ultra

Empfehlungen für die Druckparameter sind im Downloadbereich zu finden.

MiiCraft

  • Alpha 2K
  • Prime 110/150, Prime+

Materialparameter sind vorinstalliert und/oder befinden sich in der Materialbibliothek des Druckerherstellers.

*Der Anwender ist für den Einsatz des Produktes selbst verantwortlich. Merz Dental übernimmt keine Haftung und / oder Gewährleistung bei der Verwendung von systemfremden und / oder nicht geprüften Komponenten sowie für fehlerhafte Ergebnisse, da der Hersteller keinen Einfluss auf die Verarbeitung hat. 

Anwendungen

  • Sterilisierbare Bohrschablonen für das chirurgisch präzise und kontrollierte Einsetzen von Zahnimplantaten

 

Post-Processing 

Das Post-Processing sollte umgehend nach der Beendigung des Druckes durchgeführt werden, um Risiken im Hinblick auf Verunreinigungen und ungewollte Polymerisation von noch auf der Oberfläche vorhandenem Material zu minimieren.

Prozessschritt Zeitaufwand (min)
1 Abtropfen der noch im Drucker befindlichen Konstruktion nach Abschluss des Druckprozesses. 10
2 Bauplattform entnehmen, Konstruktion entfernen und Supports vorsichtig abtrennen. 5
3 Konstruktion in einem geschlossenen Gefäß mit Reinigungsflüssigkeit wie z. B. M-PRINT Wash für 5 Minuten in einem Ultraschallbad reinigen. Hinweis: Konstruktion nicht in der Reinigungsflüssigkeit erhitzen und nicht länger in der Lösung lassen. 5
4 Druckobjekt mit einer Pinzette aus der Reinigungsflüssigkeit entnehmen, ggf. mit Druckluft abblasen, und trocknen lassen. Empfehlung: Trocknung der Konstruktion in einem Ofen bei 40 °C. Hinweis: Reste der alkoholischen Reinigungsflüssigkeit auf der Oberfläche führen zu einer weicheren und mitunter kratzempfindlichen Oberfläche nach dem Nachhärten. 30
5 Nachhärtung der Konstruktion im Lichthärtegerät Otoflash G171 mit 2 x 2700 Blitzen – Die Konstruktion zwischen den beiden Zyklen wenden. Empfehlung: Verwendung der Stickstofffunktion (Schutzgas), da dies die Sauerstoffinhibierung minimiert und so zu verbesserten Oberflächen- und Materialeigenschaften führt. Herstellerangaben des Gerätes beachten. 8
6 Manuelle Nachbearbeitung, z. B. Versäuberung der Supports und Politur mit handelsüblichen rotierenden Instrumenten für die Kunststoffbearbeitung. Hinweis: Um Passungenauigkeiten nach der Polymerisation zu vermeiden, sollte während des Ausarbeitens und Polierens starke Wärmeentwicklung vermieden werden. Design-abhängig

Sortiment

Flasche à 1.000 g

Farbe:

  • spring-green

 

Konzipiert für die wannenbasierte Photopolymerisation bei 385 nm Wellenlänge